Im Mai 2003 wurde Seablind von Elmar Koenig (Gitarre), Michael Passmann (Gesang, Gitarre) und Patrick Bloos (Gitarre, Gesang) gegründet. Im Juni folgte Christian Lill (Schlagzeug), im August Tobias Diehl (Bass). Im Oktober 2003 wurden fünf Songs aufgenommen. Auf der ersten Demo-CD präsentiert das Essener Quintett mit „Right direction“, „Love the unloved“ und „Couldn’t get more“ die ruhige Seite seiner Musik. Offiziell veröffentlicht wurde eine CD, die mit „Broken“ und einer Unplugged-Version von „Why“ zwei weitere Stücke enthielt. Mit Konzerten unter anderem in Essen (mit Entropy, Neverless, Park und Chelsy), Darmstadt und einem umjubelten Auftritt im Düsseldorfer Zakk haben die Songs ihre Feuertaufe auf Konzertbühnen bestanden.
Seablind gehen aus einer Band hervor, die sich von 1999 bis 2002 einen lokalen Bekanntheitsgrad in Essen erspielen konnte: Elmos X. Gegründet von Elmar Koenig, Christian Lill und Tobias Diehl erreichte man 1999 das Finale der Werdener Rocktage und spielte ein Jahr darauf die Festivals „Pfingst Open Air“ mit Ferris MC und den Alternative Allstars sowie „Essen bebt“ mit den Farmer Boys. Patrick Bloos gehörte Elmos X ab 2001 an. Im Frühjahr 2002 gründete er mit Elmar Koenig das Projekt „Breathe“, die restlichen Musiker formierten sich unter dem Namen „Dadwould“. 20 Eigenkompositionen und drei Cover-Versionen umfasst das Repertoire von Seablind nach über einem Jahr. Stilistisch wird in etwa an die Vorgängerbands angeknüpft, die alten Songs gehören dennoch der Vergangenheit an. Die Einflüsse lassen sich in der Rockmusik der frühen Neunziger finden. Pearl Jam und Alice In Chains haben ihre Spuren hinterlassen. Aus dem Handbuch „How to play Grunge“ haben sich Seablind nicht bedient, auch andere Spielarten moderner Rockmusik sind zu erahnen und eine gewisse Eigenständigkeit nicht zu überhören. Booking: |