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HerzfeindElectronic Rock, Electropunk
Demosong: MySpace Alle Songs spielen: Wir waren beim WGT...und Ingo hat es miterlebt:
Montag, 13.06.2011 - Leipzig, Moritzbastei Nach vier Tagen WGT mit großartigen Konzerten und Momenten im Allgemeinen, sollten am letzten Tag Herzfeind die Moritzbastei rocken. Ich war besonders gespannt auf die Band, die ich erst 7 Monate zuvor das erste Mal gehört und gesehen hatte, als sie Support von Zeromancer waren. Zuvor konnte mich keine Vorband dazu bringen, mich näher mit deren Musik zu beschäftigen, aber bei Herzfeind war das anders. Zu dieser Zeit bestand Herzfeind lediglich aus André und Juliane, die jetzt von einem weiteren Gitarristen und einem Drummer unterstützt werden sollten. Ich war gespannt... Man kann nicht unbedingt sagen, dass Herzfeind in der Moritzbastei glücklich eingeplant wurden. Danach standen nur rein elektronische Bands auf dem Programm und das Publikum bestand somit zu einem großen Teil aus Cyber-Goths. André versuchte dann auch gleich für gelöste Stimmung zu sorgen, in dem er sehr locker und witzig auftrat und mitteilte, dass Herzfeind auch Laptops dabei hätten. :-) André, Juliane, Uwe und Stefan legten mit der "Bulimieshow" sofort richtig los - Heidi Klum hätte sich gefreut. ;-) Bei dem Eröffnungssong müssen alle, die Herzfeind noch nicht kannten, sofort gemerkt haben, woran sie da waren: rauher Elektropunk mit direkten und ungeschminkten Texten, die bissiger nicht sein könnten. Nach dem ersten Song legte sich auch die spürbare Nervosität von André und Juliane und der potentielle Tanzflächenfüller "Bitter" wurde zum besten gegeben. Mit "Kein zu Spät" folgte auch gleich einer meiner persönlichen Lieblingssongs. Es ist schon erstaunlich, wie viele geniale Songs es schon gibt, wenn man die kurze Bandgeschichte bedenkt. Mit der "Botox-Party" gab's dann auch gleich die logische Fortsetzung der "Bulimieshow" auf die Ohren. Toller Song - toller Text - tolle Stimmung. Mittlerweile war das anfangs etwas überraschte Publikum aufgetaut und feierte ganz gut mit. Selbst die größten Cyber-Goths konnten nicht mehr stillhalten. Für die Band gab es danach mit "Fort von hier" eine kurze ruhigere Phase. Als letzter Song des leider viel zu kurzen Konzerts kam der "Lolitasingeapparat" zu Gehör. Der einzige Song, den ich noch nicht kannte, konnte sofort überzeugen. Der Text dürfte der bislang bissigste sein - inspiriert von einem Singeflittchen beim ESC. So ging ein sehr kurzes, aber sehr feines Konzert zu Ende. Für die erste Band des Abends, und angesichts des Publikums, gab es mehr als ordentlichen Applaus. Ich bin mir sicher, dass Herzfeind hier einige neue Fans gewonnen hat. Ich werde jedenfalls beim nächsten Konzert bestimmt wieder mit von der Partie sein - also: Herzfeinde, spielt um euer Leben! ;-) von Ingo Wennemaring Kleines Tourtagebuch von Herzfeind – als Support von Zeromancer 19.11.2010 Köln Werkstatt Juliane und ich (Andre) stehen in einem langen Korridor, dessen Wände mit Plakaten tapeziert sind. An jedem Ende ist eine Tür. Hinter der einen sitzt die Band Zeromancer, die uns noch vor wenigen Augenblicken Mut gemacht hatten. Hinter der anderen warten knapp 400 Menschen darauf, dass die Vorband beginnt…und das sind wir: Herzfeind. Wir haben lange auf diesen Moment gewartet, haben geprobt bis zum umfallen und nun ist es soweit. Wir fühlen uns wie zu Eis erstarrt. Was haben wir uns nur dabei gedacht einfach hierher zu fahren und Vorband bei Zeromancer sein zu wollen? Wir zwei. Mit einem Laptop und einer Gitarre. Das kann nicht gut gehen. Wir wollen hier weg, ganz weit weg. Irgendwo hin wo niemand ist, kein Mensch und dort graben wir ein tiefes Loch und verstecken uns....... Da kommt der Tourmanager von Zeromancer und sagt: Ok, die Bühne ist fertig. Ihr könnt loslegen. Wie traumatisiert trinke ich noch einen letzten Schluck. So muss sich der Weg zum Schafott anfühlen. Durch die Tür. Es ist dunkel, das Gemurmel von vielen Menschen und Hitze. Juliane geht zuerst auf die Bühne um den Laptop zu starten, ich folge, nehme meine Gitarre, drehe sie auf und...nichts! Hektik, aber nur innerlich. Äußerlich bin ich ganz ruhig, es soll ja niemand etwas merken. Der Backlinier von ZRM hilft mir und der Fehler ist bald gefunden. Ich nicke Juliane zu und sie startet den ersten Song. Dann geht alles wie von selbst, als wenn wir nie etwas anderes getan hätten. Nach dem ersten Lied ein letzter banger Augenblick. Wie werden wir ankommen? Wir werfen unsere Musik der Meute zum Fraß vor und siehe da, die Menge beginnt zu wippen. Der Song geht zu Ende und.....Applaus! Intensiver als ich gehofft hätte. Mir stürzen ganze Gebirgszüge von der Seele und ein Blick zu Juliane, die übers ganze Gesicht strahlt, bestätigt dass ich nicht halluziniere. Der Rest des Konzerts vergeht wie von selbst und es wurde ein Erlebnis, was wir wohl nie vergessen werden. Wir sind ins kalte Wasser gesprungen und konnten schwimmen. Danach wurde der Abend immer besser. Nachdem wir uns akklimatisiert hatten, gingen wir vor die Bühne, um bei ZRM ordentlich abzutanzen. Die Band war großartig aufgelegt, spielte Hit auf Hit und brachte das Publikum zum toben. Als wir dachten, der Abend könnte schöner nicht werden, bewiesen uns die ZRM-Fans, dass es doch geht. Es gab viele positive Kommentare für uns, wir gaben Autogramme und ließen uns fotografieren. Ja, wir verkauften sogar Merchandiseartikel, womit wir nie gerechnet hätten. Wer kauft schon was von einer No-Name-Band! Als wir dann spät in der Nacht ins Hotel kamen, fielen wir todmüde und überglücklich ins Bett. Danke an alle die daran Anteil hatten! 20.11.2010 Hamburg Logo Nach einem ausgedehnten Frühstück in Köln ging es Richtung Hamburg. Dort angekommen fanden wir uns im Logo ein wo Zeromancer schon beim aufbauen waren. Ich dachte eigentlich vor dem zweiten Konzert würden wir entspannter sein, aber dem war nicht so. Die Anspannung wuchs mit jeder Minute, die der Auftritt näher kam. Der kleine Backstageraum lag diesmal direkt neben der Bühne, so dass uns die Glückwünsche von ZRM direkt auf die Bühne begleiteten. und was soll ich sagen: Es lief wie am Vortag. Juliane, die gerade noch sterben wollte, stand nun neben mir tanzte, sang und ging ab als wenn sie im Leben nie etwas anderes getan hätte. Wir hatten unheimlichen Spaß dabei und das Publikum war erneut großartig und honorierte uns mit viel Applaus! Danach dasselbe Bild: Lob, Autogramme, Fotos und der Verkauf unserer USB-Sticks. Am nächsten Tag ging es nach Hause, aber wir waren nicht dieselben, die am Freitag aufbrachen. Wir fuhren als zwei Menschen mit Laptop und Gitarre los und kehrten als Band zurück! Nun müssen wir eine Woche auf den letzten Gig in Leipzig warten! 26.11.2010 Leipzig Werk II Nachdem wir die ersten beiden Konzerte und das positive Feedback einigermaßen verdaut hatten, ging es nun mit gemischten Gefühlen nach Leipzig. Da wir wussten, dass auch Bekannte vor Ort sein würden, steigerte sich die ohnehin wieder sehr starke Aufregung ins Unermessliche! Auch die Heimatnähe spielte dabei einfach eine gewisse Rolle. Nach einer sehr netten Begrüßung durch ZRM und dem Austausch diverser Haarpflegegerätschaften (;-P) mit Bassist Kim, war der Augenblick des Bühnebetretens auch schon wieder da! Mit zitternden Händen und Knien betraten wir die Bühne. Und auch hier: Applaus, Lachen, Jubel…Wahnsinn!!!!! Freude!!!! Nur beim Abbau ereilte uns noch eine mittelschwere Schockwelle! Juliane hatte in der Aufregung das Netzteil vom LapTop gar nicht angeschlossen…nur gut, dass es auch Akkus gibt, die halten, was sie versprechen… Was sollen wir noch sagen? Wir wollen mehr!!! Wenn ihr wollt, kommt doch mal vorbei: 08.05.2011 Frankfurt a. M. Nachtleben mit „A Life Divided“ 18.05.2011 Köln Werkstatt mit „A Life Divided“ 13.06.2011 Leipzig - WGT - Moritzbastei Herzfeind! Allein fühlte sich Gitarrist André Feller nach dem Hype seiner Gothic-Rockband „Dreadful Shadows“ und ließ sich, nach zahllosen Konzerten mit der in Deutschland und im Libanon erfolgreichen Band, in die elektronischen Audiobaukästen Berliner Studios einführen und einsperren. Herausgekommen ist ein rüdes deutschsprachiges Elektropunkmonster mit Hunger auf Tanz und drivende Beats. Eigensinnig brüllt Feller seine Texte dem Feind direkt ins Herz, mit einer Stimme, die sich durch Mark und Bein sägt und durch Fellers Vorliebe für Hooklines auch das Herz trifft. „Ich bin die neue neue deutsche Welle, die Kraftwerk mit Rammstein mit Manson kreuzt, eben nix Besonderes ….“ Und doch schließe man diesen Feind, dieses Monster, ins Herz, weil André Feller Texte schreibt, die nicht an die lyrische Soße erinnern, die in Deutschland bisweilen aus den Radios quillt, sondern -Teufel sei Dank- aus erdig, punkigen Statements besteht. Einen weiteren bandcharakterprägenden Einfluss haben dabei auch die zu André Feller gegensätzliche Stimme von Juliane und das Drum-Spiel von Michael Wolpers. Herzfeind klingt geil und die Aussage ist roh. Herzfeinde tanzt! Pressetext: Herzfeind ist ein rüdes deutschsprachiges Elektropunkmonster mit Hunger auf Tanz und drivende Beats. Eigensinnig brüllt Feller seine Texte dem Feind direkt ins Herz, mit einer Stimme, die sich durch Mark und Bein sägt und durch Fellers Vorliebe für Hooklines auch das Herz trifft. „Ich bin die neue neue deutsche Welle, die Kraftwerk mit Rammstein mit Manson kreuzt, eben nix Besonderes ….“ mehr auch unter: www.myspace.com/herzfeind, www.regiomusik.de, www.facebook.com/Herzfeind, www.regioactive.de Booking: Herzfeind |